Newsletter Januar 2018

Achtsamkeit, Wahrnehmen und NLP

Wenn wir uns die Themen in der Seminar- und Weiterbildungslandschaft in den vergangenen Jahren genauer anschauen, können wir sehen, dass sich das Thema „Achtsamkeit“ in den vergangenen Jahren rasant entwickelt hat. Es hat sich in vielen Bereichen, vom Business über soziale Einrichtungen bis hin zu Coaching und Persönlichkeitsentwicklung etabliert. Achtsamkeit gilt als eines der wertvollsten „soft skills“ z. B. für Stressprophylaxe und Resilienz bis hin zu Teamfähigkeit und Kreativität.

Was kann nun das NLP-Modell zum Thema Achtsamkeit beisteuern?

Wir kommen hier zu einem „uralten“ Gebiet des NLP, das allerdings gleichzeitig ewig jung zu bleiben scheint, nämlich zum Thema „Wahrnehmung“. Wie ein roter Faden zieht sich die Schulung der Wahrnehmung durch alle Ausbildungsstufen des NLP:

Nach innen gerichtet verfeinern wir unsere Achtsamkeit für die Informationen, die wir über unsere Körperempfindungen, Gedanken, Gefühle und Emotionen erhalten. Was macht z.B. unser Atem, wie ist unsere Körperspannung, was spüren wir, welche Gedanken drängen sich in den Vordergrund? Nach außen gerichtet erweitern wir zudem unsere Fähigkeiten, über unsere Sinne Informationen über unsere Außenwelt wahrzunehmen und kompetent zu interpretieren. Mehr und mehr entwickeln wir so über das Wahrnehmen eine innere Haltung der Achtsamkeit, die zu unserem ständigen Begleiter wird.

Wahrnehmen und Achtsamkeit wird also im NLP-Modell herausragende Bedeutung beigemessen und das aus gutem Grund. Um nämlich mit den Inhalten unseres Bewusstseins mit Hilfe der verschiedenen NLP-Instrumente arbeiten zu können, müssen wir uns diese Inhalte als erstes bewusst machen. Die Wahrnehmungsschulung im NLP erleichtert also die Praxis der Achtsamkeit ungemein, sie führt uns sogar ganz natürlich zu ihr hin, so dass wir achtsam mit uns selbst, anderen Menschen und unserer Umwelt umgehen können.